Wer braucht interregionale Kompetenzen?

In Grenzregionen kann jede und jeder von einer interregionalen Kompetenz profitieren. Begegnungen finden überall statt. Für die einen zufällig und selten, für die anderen intensiv und gezielt, in das Freizeitleben oder den beruflichen Alltag integriert.

 

Intensität der Begegnung

Kompetenzen

Ergebnis

Zufallsbegegnung:

RadfahrerIn fragt nach dem Weg

Hilfeleistung bei Autopanne

Geschäftsreisende/r sucht einen bestimmten Betrieb

Fragen nach Infrastruktur: Arzt, Apotheke, Verkehrsverbindung, Einkauf etc.

Interesse und Empathie für Menschen

Hilfsbereitschaft ist stärker als Unsicherheit

ein „paar Brocken“ der fremden Landessprache, um den Dialog herzustellen

körpersprachlicher Dialog

positive menschliche Erfahrung Freude, helfen zu können

Abbau ev. vorhandener Ängste

Freizeitbegegnung:

Ausflüge

Einkäufe

Veranstaltungsbesuch

Begegnung von Schulen und Vereinen

Interesse an neuen menschlichen Begegnungen

Offenheit und Neugier

Basics in der jeweils anderen Landessprache

Grundwissen über die andere Region

 

Erweiterung des eigenen Horizonts interessante Entdeckungen

das Finden von neuen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung

Hilfestellung und Tipps

Abbau ev. vorhandener Vorurteile

regelmäßige Freizeitbegegnung:

Sportvereine

Kulturinitiativen

Jugendclubs

 

Bereitschaft zu freundschaftlichen Kontakten

Wille, die Regelmäßigkeit der Begegnungen aufrechtzuerhalten und zur eigenen Bildung zu nutzen

Interesse, mehr vom anderen Land zu erfahren

Freude und Disziplin beim Fremdsprachenerwerb

 

Training von sprachlichen Fähigkeiten

Hilfe durch Netzwerk im Bedarfsfall sprachliche und soziale Kompetenzerweiterung

erweiterte Möglichkeiten für Umsetzung eigener Ideen

Aufbau von Freundschaften

beruflicher Kontakt:

Kundengespräch

Exkursion

Gespräche und Korrespondenz mit Hersteller/Abnehmer

 

gute sprachliche Basis in der jeweiligen Landessprache oder einer anderen gemeinsamen Fremdsprache

Kontaktfähigkeit

Fähigkeit, eigenes Verhalten zu reflektieren

Wissen über Umfeld der Dialogpartner

höhere Verkaufserfolge, bessere Verhandlungsergebnisse, bessere Einkäufe

Erweiterung des KollegInnen- Netzwerks

Aufbau und Nutzung von Freundschaften

regelmäßiger beruflicher Kontakt: Treffen mit KollegInnen aus Partnerbetrieben/Filialen

gemeinsame Workshops

regelmäßige Kommunikation mit Herstellern/Abnehmern

selbstverständliche Fremdsprachenkompetenz

Fähigkeit, fachspezifische Zusammenhänge in der Kommunikationssprache auszudrücken

Teamfähigkeit

Bereitschaft, von sich aus Kontakt aufzunehmen und die Kommunikation aktiv aufrechtzuerhalten

Aufbau echter Kontakt- und Empfehlungsnetzwerke

bessere Servicequalität

in geschäftlichen Beziehungen langfristige Kundenbindung

internationale kollegiale Beziehungen

größeres Innovationspotential